Lohnt es sich Elektronik nur noch in Europa zu beschaffen?

Angesichts der Engpässe in der Elektronik Lieferkette und logistischen Problemen, steht in Europa verstärkt regionale Beschaffung im Fokus. Die Frage ist, wie der Versorgungslücke langfristig begegnet werden kann. Punkto Liefersicherheit sind global aufgestellte Hersteller im Vorteil, da sie flexibler reagieren können.

Die Lieferantenauswahl und deren Logistikalternativen sind zentraler denn je. Daran wird auch eine sich stabilisierende Situation nach der Corona-Pandemie nichts ändern

Anhand der anhaltenden Probleme in chinesischen Häfen oder im Frühjahr 2021 im Suez-Kanal wird deutlich: Die Lieferantenauswahl und deren Logistikalternativen sind zentraler denn je. Daran wird auch eine sich stabilisierende Situation nach der Corona-Pandemie nichts ändern – Verwerfungen und Marktschwankungen werden bleiben. Europäische Abnehmer wollen deshalb wieder vermehrt über eine regionale Lieferkette beschaffen. Aber wie nachhaltig ist das? Während das Augenmerk derzeit besonders auf dem Thema Liefersicherheit liegt, wird es sich früher oder später wieder in Richtung Kostenwahrheit verschieben.

Folglich geht es nicht um Asien oder Europa, sondern um Asien und Europa.

Dies schafft auf zwei verschiedenen Kontinenten Kundennähe und erhöht zudem Flexibilität wie Sicherheit entlang der Supply Chain.

Elektronikproduktion durch Lieferverzug beeinträchtigt

Warum denken wir, dass sich – unabhängig von Transportengpässen - die bereits angespannte Situation im Elektronikbereich weiter zuspitzen könnte? In unserem Beschaffungsprozess beobachten wir massive Erhöhungen der Lieferzeiten. Wenig verwunderlich, dass auch ein erheblicher Preisdruck entsteht. Es betrifft dabei folgende Artikelgruppen:

  • Kunststoffe für Spulenkörper

  • Elektronikbauteile für SMD sowie THT Bestückung

  • Ferrite aller Arten für Sensorik und Aktuatoren

Somit häufen sich an mehreren Fronten die Anzeichen, dass wir auf eine schlimmere Situation als im Jahr 2018 zusteuern und damit das Risiko von Versorgungslücken entsteht. Kunststofflieferanten zeigen die Lücken bereits als Force Majeure an, Elektronikbauteile haben aktuell Lieferzeiten von bis zu 52 Wochen.

Global aufgestellte Lieferanten im Vorteil

Eine Versorgungslücke kann zum einen mit frühzeitigen Rahmenverträgen oder Bauteilfreigaben aktiv angegangen werden. Möglicherweise lohnt es sich aber auch, generell das Standortkonzept in Ihrer Supply Chain zu prüfen und auf Verbesserungspotential abzuklopfen. In Zeiten strapazierter Lieferketten ist es wichtig, dass man sich auf globale Lieferanten verlassen kann, die unerwarteten Einschränkungen flexibel und zuverlässig begegnen.

Als einer der weltweit führenden Hersteller von Spulen und Elektronik fertigt KUK Group in Europa und Asien nahe beim Kunden und bietet Qualität zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Je nach Anforderung und Volumen produzieren wir Ihren Auftrag auch an mehreren Standorten gleichzeitig. Selbstverständlich steht Ihnen unser gesamtes Team für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

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KUK Group unterstützt Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Elektronik-Lieferkette. In einem unverbindlichen Termin prüfen wir Handlungsmöglichkeiten.

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In die Spulenproduktion und die Auswahl eines geeigneten Herstellers fliessen viele unterschiedliche Einflüsse ein, sodass es schwierig ist, hier den Überblick zu behalten: In diesem Beitrag haben wir die relevantesten Informationen für Sie kompakt zusammengestellt.

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